GLP-1-(und Multi-)Agonisten, Körperzusammensetzung und Muskelmasse

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung: Begriffsklärung und Wirkmechanismus von GLP-1-Agonisten
  2. Neuerungen gegenüber klassischen GLP-1-Therapien
  3. Wirksamkeit: Gewichtsverlust in randomisierten Studien
  4. Körperzusammensetzung: Fettmasse und Lean Mass unter GLP-1-Therapien
  5. Muskelaufbau und "anabole Signale" unter GLP-1-Agonisten
  6. Evidenzbasierte Strategien gegen Lean-Mass-Verlust (für Sportler relevant)
  7. Bimagrumab: Lean-Mass-Anstieg und RCT-Design
  8. Kombinationen (zum Beispiel GLP-1-Agonist + Bimagrumab): Evidenzlage
  9. Fazit
  10. Hinweis in eigener Sache (Transparenz)
  11. Literaturverzeichnis

GLP-1-(und Multi-)Agonisten, Körperzusammensetzung und Muskelmasse

Was Studien bisher zeigen: Fokus auf trainierte Sportler und Lean-Mass-Verlust

Hinweis: Dieser Artikel dient der evidenzbasierten Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Medikamente sollten nur nach ärztlicher Abklärung und gemäß ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.

Einleitung: Begriffsklärung und Wirkmechanismus von GLP-1-Agonisten

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Abnehmmedikamente wie Semaglutid (Ozempic/Wegovy) häufig als "GLP-1-Hemmer" bezeichnet.1 Pharmakologisch handelt es sich jedoch um GLP-1-Rezeptoragonisten:2 Substanzen, die den GLP-1-Rezeptor aktivieren und in klinischen Programmen unter anderem zu klinisch relevantem Gewichtsverlust führen.

Ziel dieses Artikels ist es, die bisherige randomisierte Evidenz zu GLP-1-(und Multi-)Agonisten im Kontext von Körperzusammensetzung und Muskelmasse einzuordnen - mit besonderem Fokus auf sportlich aktive Personen, bei denen der Erhalt von Leistungsfähigkeit und Magermasse (Lean Mass) eine zentrale Rolle spielt.3

Wirkprinzip:4 GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) ist ein körpereigenes Hormon, das nach Mahlzeiten im Darm freigesetzt wird.5 Es bindet an GLP-1-Rezeptoren auf verschiedenen Zielzellen, unter anderem in der Bauchspeicheldrüse, im Magen-Darm-Trakt und im Gehirn. Der GLP-1-Rezeptor ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor; seine Aktivierung erhöht intrazelluläres zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) und löst mehrere Effekte aus:

In den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse wird die Insulinfreisetzung glukoseabhängig gesteigert (nur bei hohem Blutzucker, daher niedriges Hypoglykämierisiko).6 Die Glucagonfreisetzung (ein Hormon, das den Blutzucker erhöht) wird gehemmt.7 Die Magenentleerung verzögert sich, was Sättigung fördert und Blutzuckerspitzen abflacht.8 Im Gehirn (Hypothalamus) entsteht ein stärkeres Sättigungsgefühl, was die Kalorienaufnahme reduziert.9

GLP-1-Agonisten (zum Beispiel Semaglutid) nutzen dieses Prinzip therapeutisch:10 Sie binden an den GLP-1-Rezeptor und aktivieren ihn ähnlich wie endogenes GLP-1, oft länger und stärker (durch Modifikationen, die den Abbau verlangsamen). DPP-4-Inhibitoren (eine andere Medikamentenklasse) hemmen hingegen primär das Enzym, das körpereigenes GLP-1 abbaut - sie erhöhen also den endogenen GLP-1-Spiegel, ohne den Rezeptor direkt zu aktivieren. In der Praxis sind die Effekte der Agonisten auf Gewicht und Blutzucker typischerweise ausgeprägter.

Für die sportpraktische Einordnung sind drei Begriffe zentral:11 Lean Mass bezeichnet die fettfreie (beziehungsweise magere) Körpermasse; DXA steht für Dual-Energy X-ray Absorptiometry (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) als gängige Methode zur Analyse der Körperzusammensetzung; und RCT meint eine randomisierte kontrollierte Studie. Im Folgenden werden Gewichtsverlust-Effekte und Körperzusammensetzungsdaten zusammengeführt und daraus strategische Konsequenzen (Training/Protein und gegebenenfalls Kombinationsansätze) abgeleitet.

Neuerungen gegenüber klassischen GLP-1-Therapien

Neuere Ansätze unterscheiden sich von der "klassischen" GLP-1-Monotherapie (zum Beispiel Semaglutid) meist nicht durch ein völlig neues Grundprinzip, sondern durch erweiterte Zielrezeptoren (Multi-Agonismus) oder Kombinationen mit weiteren hormonellen Achsen.12 Beispiele sind tägliche orale GLP-1-Agonisten als Small-Molecules (Orforglipron), Kombinationen aus GLP-1-Agonismus und anderen Peptidsignalen (zum Beispiel Cagrilintid + Semaglutid) sowie Triple-Agonisten (Retatrutid;13 GLP-1/GIP/Glukagon-Rezeptor-Agonismus), die in Phase-2/3-Studien teils höhere mittlere Gewichtsverluste als ältere Programme erreichen.14

Wirksamkeit: Gewichtsverlust in randomisierten Studien

Semaglutid (2,4 mg wöchentlich) zeigte in einer großen randomisierten Studie bei Erwachsenen mit Übergewicht/Adipositas einen mittleren Gewichtsverlust von -14,9 % nach 68 Wochen (vs.15 -2,4 % unter Placebo).16 In einem direkten Vergleich erzielte Tirzepatid im Mittel -20,2 % Gewichtsreduktion (Semaglutid: -13,7 %). Neuere Programme berichten in frühen bis mittleren Entwicklungsphasen teils nochmals größere mittlere Gewichtsverluste (zum Beispiel Retatrutid in einer Phase-2-Studie). Auch Kombinationen wie Cagrilintid + Semaglutid werden in großen randomisierten Designs geprüft und zeigen hohe Effektstärken.

Körperzusammensetzung: Fettmasse und Lean Mass unter GLP-1-Therapien

Für Sportler ist nicht nur der Gewichtsverlust entscheidend, sondern woraus er besteht.17 In einer explorativen Analyse mit DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometry; Dual-Röntgen-Absorptiometrie)-Messungen im Rahmen des STEP-1-Programms unter Semaglutid wurde ein mittlerer Gewichtsverlust von -15,0 kg berichtet, der sich aus -9,6 kg Fettmasse und -5,3 kg Lean Mass zusammensetzte.18 Das bedeutet: Selbst bei starkem Fettverlust tritt im Mittel auch ein relevanter Rückgang von Lean Mass auf, was für trainierte Athleten (insbesondere in Diätphasen) leistungs- und gesundheitsrelevant sein kann. Für Tirzepatid liegen ebenfalls Körperzusammensetzungsdaten aus bildgebenden Substudien vor. In einer publizierten Analyse wurden unter Tirzepatid große Reduktionen von Fettmasse und zugleich eine Abnahme von Lean Mass beschrieben; zusammenfassend wurden etwa 75 % des Gewichtsverlusts der Fettmasse und etwa 25 % der Lean-Masse zugeschrieben. Diese Größenordnung ist für die sportliche Praxis wichtig, weil sie verdeutlicht, dass "sehr effektiv" in Bezug auf Gewichtsverlust nicht automatisch "muskelneutral" bedeutet.

Muskelaufbau und "anabole Signale" unter GLP-1-Agonisten

Wenn man "anabol" im sportphysiologischen Sinn als Nettoaufbau kontraktiler Muskelmasse versteht, lässt sich aus den bislang publizierten Human-Daten zur Adipositastherapie mit GLP-1-(Multi-)Agonisten kein robustes Bild ableiten, dass diese Substanzen per se Muskelaufbau verursachen.19 Im Gegenteil zeigen die verfügbaren Körperzusammensetzungsdaten in relevanten Dosen typischerweise, dass neben der Fettmasse auch Lean-Kompartimente abnehmen.20 Das schließt nicht aus, dass einzelne Personen im Einzelfall Lean-Mass-Zuwächse sehen (zum Beispiel Trainingsanfänger, Re-Komposition nach Trainingsstart oder Hydratationsänderungen in DXA-Messungen); als studienbasierte Erwartung ist "GLP-1-Agonist = anabol" derzeit jedoch nicht begründbar.

Evidenzbasierte Strategien gegen Lean-Mass-Verlust (für Sportler relevant)

Für trainierte Sportler ist die entscheidende, belegbare Frage weniger, ob GLP-1-Agonisten "anabol" sind, sondern ob und wie sich in einer Phase deutlicher Energiereduktion Lean-Mass-Verluste messbar reduzieren lassen.21 Dazu gibt es belastbare randomisierte Daten unabhängig von GLP-1-Medikation:22 In einer randomisierten Studie mit intensiver Trainingsintervention während eines Energiedefizits führte eine höhere Proteinzufuhr im Vergleich zu einer niedrigeren Zufuhr zu größerem Lean-Mass-Zuwachs und größerem Fettverlust trotz Hypokalorie.23 Eine weitere randomisierte Studie an widerstandstrainierten Athleten zeigte, dass eine hohe Proteinzufuhr (etwa 2,3 g/kg/Tag) den Lean-Mass-Verlust im Vergleich zu etwa 1,0 g/kg/Tag während einer kurzen, klar definierten Diätphase bei Fortführung des Trainings reduzierte. Direkt im Kontext einer GLP-1-Therapie ist evidenzbasiert vor allem gesichert, dass strukturierte Bewegung als Bestandteil einer Strategie zur Gewichtsregulation sinnvoll ist: In einem randomisierten, placebo-kontrollierten Design führte die Kombination aus strukturiertem Training und Liraglutid gegenüber den Monotherapien zu günstigerer Gewichtserhaltung nach initialer Gewichtsabnahme. Für die spezifische Sportlerfrage (Reduktion von Lean-Mass-Verlusten unter GLP-1-Agonisten) ist damit zumindest belegt, dass eine kombinierte Strategie im klinischen Setting wirksam umgesetzt wurde; die Übertragbarkeit auf leistungsorientiertes Krafttraining und sehr hohe Proteinziele muss jedoch gesondert geprüft werden.

Bimagrumab: Lean-Mass-Anstieg und RCT-Design

Bimagrumab ist keine GLP-1-Therapie, sondern ein monoklonaler Antikörper gegen Activin-Typ-II-Rezeptoren und blockiert damit Signalwege, die Muskelwachstum normalerweise bremsen.24 In einem randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Trial bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht/Adipositas wurde Bimagrumab intravenös alle 4 Wochen über 48 Wochen verabreicht (10 mg/kg); beide Gruppen erhielten eine standardisierte Lebensstilberatung. Entscheidend für die Einordnung sind die Körperzusammensetzungsdaten: Unter Bimagrumab wurde im Mittel eine Zunahme der Lean-Masse (DXA-Lean Body Mass) bei gleichzeitig deutlicher Reduktion der Fettmasse berichtet, während das Körpergewicht insgesamt moderat sank. Das ist qualitativ ein anderes Muster als bei GLP-1-Agonisten in Adipositasdosen, bei denen Gewichtsverlust typischerweise mit einer Abnahme von Lean-Kompartimenten einhergeht.

Kombinationen (zum Beispiel GLP-1-Agonist + Bimagrumab): Evidenzlage

Evidenzlage:25 vorläufig (Stand:26 14.02.2026) - hierzu liegt derzeit vor allem ein Studienregister-Eintrag vor; peer-reviewte Ergebnispublikationen sind (noch) nicht verfügbar. Für die Frage, ob Muskelverlust-Interventionen in Verbindung mit unterschiedlichen GLP-Agonistentypen durchgeführt wurden und ob dadurch Lean-Mass-Verluste reduziert werden konnten, ist der belastbarste publizierte Stand derzeit zweigeteilt: Erstens existieren kontrollierte Interventionsdaten zu Training/Bewegung im Rahmen einer GLP-1-Rezeptoragonisten-Strategie (Liraglutid) in einem randomisierten Design, wobei der Schwerpunkt der Hauptpublikation auf "healthy weight loss maintenance" liegt. Zweitens ist die spezifische Kombinationsidee "GLP-1-Agonist + Bimagrumab zur Erhaltung/Steigerung von Muskelmasse trotz Gewichtsverlust" als klinisches Studienkonzept in einem registrierten Studienprotokoll dokumentiert. Das bedeutet: Die wissenschaftliche Logik (Fettverlust über appetit-/energiebezogene Achsen plus muskelprotektive beziehungsweise -steigernde Achse) wird als RCT-Fragestellung aktiv verfolgt. Belastbare Ergebnisdaten aus dieser Kombination (Fettmasse, Lean Mass, Leistungsendpunkte) sind aber erst dann seriös zu bewerten, wenn eine vollständige Primärpublikation vorliegt.

Fazit

GLP-1-(und Multi-)Agonisten sind in randomisierten Studien sehr effektiv für Gewichtsreduktion;27 die "neue Generation" erweitert das Spektrum vor allem durch Multi-Agonismus, Kombinationen oder neue Darreichungsformen.28 Aus Sicht trainierter Sportler ist jedoch zentral, dass Gewichtsverlust in den publizierten Körperzusammensetzungsdaten typischerweise nicht ausschließlich aus Fett besteht, sondern auch Lean-Kompartimente betrifft - entsprechend ist eine gezielte Gegenstrategie erforderlich.29 Evidenzbasierte, sportlich anschlussfähige Maßnahmen zur Lean-Mass-Sicherung in der Diät sind vor allem (i) eine ausreichend hohe Proteinzufuhr und (ii) ein adäquates, intensives Training;30 beide Faktoren sind in randomisierten Studien mit trainierten Personen im Energiedefizit direkt mit besserer Lean-Mass-Erhaltung beziehungsweise sogar Lean-Mass-Zuwachs verbunden.31 Bimagrumab ist ein Sonderfall mit einem in RCTs berichteten Muster aus Fettverlust und Lean-Mass-Zunahme unter standardisierten Bedingungen.32 Genau deshalb ist die Frage nach Kombinationen mit GLP-1-Agonisten wissenschaftlich naheliegend - für eine harte Bewertung braucht es jedoch publizierte Ergebnisdaten aus den registrierten Kombinationsstudien.

Hinweis in eigener Sache (Transparenz) und Coaching

Dieser Artikel ist kostenlos im Blog veroeffentlicht und dient der evidenzbasierten Information. Wenn du Unterstuetzung bei der individuellen Umsetzung (Training, Ernaehrung, gegebenenfalls GLP-1-Begleitung) moechtest, bieten wir Coaching an unter fit-coaching-benni-leslie.de. Der Hinweis ist Werbung in eigener Sache; die inhaltlichen Aussagen stuetzen sich auf die angegebenen Quellen.

Literaturverzeichnis

  1. Wilding JPH et al. (2021): "Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2032183
  2. Wilding JPH et al. (2021): "Impact of Semaglutide on Body Composition in Adults With Overweight or Obesity: Exploratory Analysis of the STEP 1 Study", J Endocr Soc. DOI: 10.1210/jendso/bvab048.030
  3. Aronne LJ et al. (2025): "Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2416394
  4. Look M et al. (2025): "Body composition changes during weight reduction with tirzepatide in the SURMOUNT-1 study of adults with obesity or overweight", Diabetes Obes Metab. DOI: 10.1111/dom.70050
  5. Wharton S et al. (2023): "Daily Oral GLP-1 Receptor Agonist Orforglipron for Adults with Obesity", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2302392
  6. Jastreboff AM et al. (2023): "Triple-Hormone-Receptor Agonist Retatrutide for Obesity - A Phase 2 Trial", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2301972
  7. Garvey WT et al. (2025): "Coadministered Cagrilintide and Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2502081
  8. Dahl K et al. (2025): "Amycretin, a novel, unimolecular GLP-1 and amylin receptor agonist administered subcutaneously: results from a phase 1b/2a randomised controlled study", Lancet. DOI: 10.1016/S0140-6736(25)01185-7
  9. Heymsfield SB et al. (2021): "Effect of Bimagrumab vs Placebo on Body Fat Mass Among Adults With Type 2 Diabetes and Obesity: A Phase 2 Randomized Clinical Trial", JAMA Netw Open. DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2020.33457
  10. Longland TM et al. (2016): "Higher compared with lower dietary protein during an energy deficit combined with intense exercise promotes greater lean mass gain and fat mass loss: a randomized trial", Am J Clin Nutr. DOI: 10.3945/ajcn.115.119339
  11. Mettler S et al. (2010): "Increased protein intake reduces lean body mass loss during weight loss in athletes", Med Sci Sports Exerc. DOI: 10.1249/MSS.0b013e3181b2ef8e
  12. Lundgren JR et al. (2021): "Healthy Weight Loss Maintenance with Exercise, Liraglutide, or Both Combined", N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2028198
  13. ClinicalTrials.gov (2022): Safety and Efficacy of Bimagrumab and Semaglutide. NCT05616013
  14. Qualmann C et al. (1995): "Insulinotropic actions of intravenous glucagon-like peptide-1 (GLP-1) [7-36 amide] in the fasting state in healthy subjects", Acta Diabetol. DOI: 10.1007/BF00581038
  15. Nauck MA et al. (1997): "Glucagon-like peptide 1 inhibition of gastric emptying outweighs its insulinotropic effects in healthy humans", Am J Physiol. DOI: 10.1152/ajpendo.1997.273.5.E981
  16. Flint A et al. (1998): "Glucagon-like peptide 1 promotes satiety and suppresses energy intake in humans", J Clin Invest. DOI: 10.1172/JCI990
  17. Secher A et al. (2014): "The arcuate nucleus mediates GLP-1 receptor agonist liraglutide-dependent weight loss", J Clin Invest. DOI: 10.1172/JCI75276
  18. Deacon CF et al. (1995): "Degradation of glucagon-like peptide-1 by human plasma in vitro yields an N-terminally truncated peptide that is a major endogenous metabolite in vivo", J Clin Endocrinol Metab. DOI: 10.1210/jcem.80.3.7883856